Neues aus den Klassen

Unterwegs mit dem schwarzen Müller - Krabat              

Da lag sie vor ihm, in den Schnee geduckt, dunkel, bedrohlich, ein mächtiges, böses Tier, das auf Beute lauert.

In Otfried Preußlers Roman „Krabat“ schildert der gleichnamige Held seinen ersten Eindruck von der Schwarzen Mühle im Koselbruch überaus eindringlich. Es handelt sich demnach um einen Ort, der eine unheimliche Aura ausstrahlt und gleichzeitig eine verheerende Anziehungskraft besitzt. Die drei sechsten Klassen der Oberschule Rauschwalde machten sich am Donnerstag, dem 9. Mai, selbst auf den Weg in Richtung Schwarzkollm, zu jenem Ort also, wo die sorbische Sagengestalt Krabat einst gewirkt haben soll.

Das Werk Otfried Preußlers wurde vorher bereits ausführlich von allen sechsten Klassen im Unterricht behandelt, zugleich konnten sich die Schüler die wohl bekannteste Verfilmung aus dem Jahr 2008 im Zuge des Schulkinotags anschauen. Somit gingen alle Anwesenden mit reichlich Vorwissen zur Schwarzen Mühle, wo auch originale Filmrequisiten ausgestellt waren. Gleich zu Beginn und auch während der Führungen informierten uns die Verantwortlichen über die interessante Geschichte der Lehrstätte. Noch Anfang der 1990er-Jahre erinnerte nichts auch nur ansatzweise an die vermeintlich schwarzmagischen Ereignisse in der Gegend um Schwarzkollm. Erst durch die Unterstützung fahrender Handwerksgesellen sowie zahlreiche private Spenden war es möglich geworden, 2009 den Grundstein für die Mühle zu legen. Bekannt ist der Erlebnishof seitdem vor allem durch die Krabat-Festspiele, deren Karten jedes Jahr bereits nach kürzester Zeit vergriffen sind.

Unsere sechsten Klassen wurden in insgesamt drei Gruppen aufgeteilt, wobei eine davon dem Schwarzen Müller folgte, welcher den Schülern die wunderschön aufgebauten sowie mit liebevollen Details versehenen Gebäude zeigte, zeitgleich aber auch über die historische Krabat-Sage informierte. Die beiden anderen Gruppen gingen zum einen auf den Krabat-Erlebnispfad, wo die Schüler im Waldgelände unterwegs waren, um verschiedene Fragen rund um die Sagenfigur zu beantworten. Zum anderen konnten unsere Sechstklässler ihre schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, indem sie prägnante Szenen aus dem Roman nachspielen durften. Bis zum gemeinsamen Mittagessen war somit ein abwechslungsreiches Programm geboten. Im Anschluss bekamen die Schüler etwas Zeit zur selbstständigen Erkundung des Geländes zur Verfügung gestellt. Einige Sechstklässler schauten sich das „Making-of“ zum Film an, andere besichtigten den Souvenirshop oder tobten sich auf dem Gelände anderweitig aus.

Summa summarum bot der Ausflug zu dem Thema einen runden Abschluss, der den Schülern auch noch einmal einen ganzheitlicheren Blick auf den Stoff ermöglichte. Am Nachmittag des wolkenverhangenen, zum Glück aber nicht verregneten Donnerstages erreichten wir die Oberschule Rauschwalde, wo sich Lehrer und Schüler schließlich voneinander verabschiedeten.

Schülerstimmen

Lena B.: Ich fand vor allem die Aufgaben auf dem Erlebnispfad gut. Mir hat außerdem gefallen, dass wir einzelne Szenen nachspielen konnten.

Louis G.: Am Ausflug hat mir besonders die Führung durch das Gelände gefallen. Dass es drei verschiedene Stationen gab, war ebenfalls gut. Insgesamt waren die Leute dort sehr nett zu uns und haben das Programm spannend gestaltet.

Selina S.: Ich fand es sehr interessant, was der Schwarze Müller erzählt hat. Der Erlebnispfad war auch sehr toll. Außerdem war es schön einmal zu erfahren, wie sich der Text des Buches in anderen Sprachen anhört. Lustig war auch, als ein paar meiner Mitschüler einige Szenen aus dem Buch nachgespielt haben.

Clara S.: Der Wandertag nach Schwarzkollm, zur Krabatmühle, war sehr schön. Es war spannend, dem Schwarzen Müller bei seinen Erzählungen zu lauschen, und man konnte viel Neues dazulernen. Ganz besonders lecker war das schwarze Vanilleeis und die hausgemachten Eierkuchen. Die Betreuer waren sehr nett und haben den Tag für uns Kinder schön gestaltet.

               

Geografie - Exkursion in den 5. Klassen

Am 07., 08. und 9. Mai 2019 waren die 5. Klassen unserer Schule unterwegs zur Exkursion zum Tagebau Nochten, um das im Unterricht behandelte Thema der Kohleförderung in der Realität zu erleben. Durch Frau Schneider gut vorbereitet und durch den Mitarbeiter der LEAG Herrn Reichert interessant erzählt, erlebten die Schüler einen schönen und erlebnisreichen Tag. Da Bilder bekanntlich mehr sagen als Worte, hier einige Bilder der imposanten "Landschaft" und Geräte.

 

Die Kohlelandschaft von oben                                                           Die einzelnen Schichten

 

  Wirklich andere Dimensionen.

Besuch unserer Partnerschule

Am 04.04.2019 fuhren wir um 9:30 Uhr zu unserer Partnerschule nach Jerzmanki / Polen. Es war sehr schönes Wetter und wir haben uns auf diesen Besuch gefreut. Mit unseren Partnerschülern haben wir Strohhasen gebastelt und uns dabei ein bisschen unterhalten. Danach hatten wir eine Pause zur Entspannung. Als nächstes war Kekse backen angesagt - gegessen wurden diese auch. Eine Führung durch die Schule gehörte dazu und schon bald ging es wieder nach Hause, wo wird 13:30 Uhr wieder ankamen.

Uns hat es sehr gut gefallen, wir konnten Kontakte knüpfen und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

Cindy Heine

4 -ego kwietnia pojechalismy do polskiej szkoly na wspolpracy na Jerzmankach autobusem.Po dojechaniu zostalismy podzieleni na grupy. Moja grupa na poczatku piekla ciasteczka. Potem robilismy ozdoby, a dokladnie ozdabialismy jajka z styropianu. Szkola w Jerzmankach jest bardzo duza. Bardzo mi sie podobalo nawiazalam nowe kontakty i je utrzymuje. Uwazam, ze bardzo milo i cieplo nas ugoscili. Szkoda  ze to bylo nasza ostatnia wspolpraca. Mam nadzieje ze te kontakty sie utrzymaja.

Oliwia Orlowska

Ich bin von unserem Treffen sehr überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass es soviel Spaß machen würde. Ich fand es toll, dass wir Osterkekse gebacken haben, die sehr lecker waren. Prima war auch, dass wir basteln konnten und unsere Gastgeber Brötchen vorbereitet hatten. Als wir in der Pause auf dem Schulhof waren, hatte ich von diesem einen sehr positiven Eindruck. Ich wünschte, wir hätten auch so einen Hof.

Ich habe mit einem Mädchen Kontakt geknüpft. Sie heißt Wiktoria und hatte am 8. April Geburtstag. Sie ist echt nett. Außerdem haben wir einen Hasen aus Zweigen gebastelt, was viel Spaß brachte. Hin und wieder haben wir auch polnisch gesprochen.

Alea Bartlitz