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Das Integrationskonzept der Oberschule Rauschwalde

Integrationskonzept der Oberschule Rauschwalde Görlitz

Zur integrativen Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf im Bereich Sprache

1. Integrationskonzept

Das Konzept unseres Vorhabens beruht vor allem auf der räumlichen Nähe und der kooperativen Verbindungzu den Schülern und Lehrerinnen des Förderschulzentrums Görlitz "Bereich Sprache". Wir wollen Kindern, welche nach dem Besuch der vorgenannten Schule eine weiterführende Oberschule besuchen wollen und Defizite im sprachlichen Bereich aufweisen, Hemmungen und Ängste nehmen.

Unser Ziel ist es, ihnen Freude und Spaß am gemeinsamen Lernen mit Kindern ohne sprachliche Defizite zu vermitteln. Wir werden als spezialisierte Schule und Kooperationspartner der bisher besuchten Schule bereits vor Aufnahme der Kinder gemeinsam Überlegungen zur weiteren gezielten Förderung im Einzelfall anstellen und entsprechende Maßnahmen abstimmen. Vorteile sehen wir weiterhin in folgenden Punkten:

- Kinder mit sprachlichen Defiziten  werden individuell aber in Gemeinschaft mit anderen gefördert Die Schule wird so Jedem gerecht und Solidarität kann praktisch gelernt werden

- Die Schule kann mithelfen und versuchen, soziale Isolationen aufzubrechen. Soziale Kontakte können während der Unterrichtszeiten und am Nachmittag geknüpft werden (im Hause befindet sich eine Nachmittagsbetreuung, organisiert durch den Förderverein der Schule)

- Lehrer und Eltern arbeiten gemeinsam an der Entfaltung der Persönlichkeit jedes Einzelnen.

Eine absolute Notwendigkeit sieht das Lehrerkollegium in der Weiterbildung über methodisch, psychologische Aspekte bei der Bewältigung der vielschichtigen Aufgaben unseres Integrationsvorhabens. Die Hilfe und Unterstützung der erfahrenen Lehrerinnen des Fachbereiches Sprache des Förderschulzentrums wird auch in den kommenden Jahren noch genauso notwendig sein wie es im Einzelfall auch immer zu überlegen gilt, inwieweit Sonderpädagogen auch als eventuell Zweitlehrer zum Einsatz kommen müssen.

2. Inhaltliche und sächliche Vorbereitungen und Bedingungen

Die Fort- und Weiterbildung von entsprechendem Lehrpersonal ist aus unserer Sicht zu  forcieren. Unsere Mittelschullehrer müssen für die speziellen Anforderungen, welche ihnen eine integrative Beschulung von sprachbehinderten Kindern abverlangt, fit gemacht werden. Zusätzliche Stundenpotenziale im Bereich des Förderunterrichtes und der Sprachtherapien, welche über "Fachkräfte" abzudecken sind, wären auch weiterhin für die Erfolgsgarantie wünschenswert.

Ein Schwerpunkt für die Integration ist die Schaffung eine Raumes für Gruppen - und Einzeltherapie. Dieser Raum könnte auch durch die Lehrerinnen der Beratungsstelle für Stimm - und Sprachgestörte am Förderschulzentrum Görlitz gut genutzt werden. Diese Lehrerinnen führen teilweise Fördermaßnahmen mit unserern sprachauffälligen Schülern in unserer Schule durch.

Die für die Integration erforderlichen Lehr- und Lernmittel werden regelmäßig ergänzt und aktualisiert und den Erfordernissen der Schüler angepasst. Für die Beschaffung und Finanzierung werden jährlich Fördermittel beim Schulträger beantragt und in Anspruch genommen.

Um eine pädagogisch sinnvolle, auf das einzelne KInd bezogene Förderung zu gewährleisten, sind verschiedene Organisationsformen denkbar:

- Förderung im Klassenverband im Rahmen einer binnendifferenzierten Unterrichtsförderung

- in Kleingruppen ( klassen- oder jahrgangsübergreifend)

- Einzelförderung

Für die beteiligten Lehrkräfte bedeutet die Umsetzung des Integrationskonzeptes, dass für die Förderung von Kindern mit dem Förderschwerpunkt Sprache besonders ergiebige Sprachlernsituationen ausgewählt, methodenbewusst geplant und aufzuarbeiten sind. Damit soll erreicht werden, dass die betroffenen Kinder sich als kommunikationsfähig erleben und ihr Selbstbewusstsein gestärkt wird. Auch sollen Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb beachtet werden und Kinder mit der Teilleistungsschwäche LRS intensiv gefördert werden.

Außerdem wird eine begleitende Förderdiagnostik notwendig, die im Rahmen vin individuellen Förderplänen die Förderbedürfnisse, Entwicklungsziele sowie notwendig Fördermaßnahmen beschreibt.